Meine L(i)ebenskunst

Hier bekommst Du einen kleinen Einblick in meine Kunst, in die ich all meine Begeisterung und Liebe stecke. Fotos, Bücher und kleine Texte - schau in Ruhe rein und lass Dich von der Art, wie ich die Welt sehe, inspirieren.

Meine Kunst

Frau schaut über Buchkante in die Kamera
Hustlepaff Shooting Cottbus Dieselkraftwerk
Das Seelenerbe Buch Martin Bremer
Aufrichtig Reisen Buch Martin Bremer
Mädchen im Kleid schaut zurück, hat Strauß Rosen in der Hand
Hustlepaff Shooting bei Sonnenuntergang, Frau ist schwarz gekleidet

"Angstschleier"

Angst und Liebe sind keine Gegensätze wie Schwarz und Weiß. Ich habe lange überlegt, wie genau diese beiden Gefühle in Verbindung stehen und kam zu dem Schluss, dass Angst eine Art Schleier ist, den wir über uns legen. Liebe ist darunter verborgen. Sie kann strahlen, wenn wir den Schleier entfernen.


Im Laufe vieler Jahre sammeln wir Schleier, die unterschiedlich schwer sind, groß sind, manche sind blickdicht, andere sind leicht durchsichtig. Das Problematische ist, dass das Licht der Liebe durch die Schleier getrübt wird und uns dadurch verängstigt. Wenn wir durch Mobbing oder hassvolle Kommentare Teile von uns nicht mehr zeigen, weil wir Angst vor Verurteilung haben, legen wir einen Schleier über uns. Wir vergessen Teile unserer Seele, die unter den Schleiern versteckt werden. Irgendwann kommen sie uns vor wie bedrohliche Schatten. Was vielleicht einst eins unserer besonderen Merkmale war, verachtet durch andere, wird ein Vorhang, der die Sicht blockiert.


Der einzige Weg, durch den ein Schleier berührbar wird, sodass wir ihn hinfortziehen können, ist Bewusstsein. Wenn wir aufhören, die Schuld bei anderen zu suchen und anfangen den Fokus auf uns zu legen, können wir immer klarer erkennen, dass fast alles Leid in uns entsteht: Die Schleier, die uns verdecken, erzeugen Leid, weil sie die Angst schüren. Die Liebe kommt erst zum Vorschein, wenn wir bei uns beginnen, die Angstschleier zu entfernen.

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blonde Frau sitzt im Gras bei Sonnenuntergang, ein Arm liegt auf ihrem Kopf
Stone Stories Martin Bremer Kinderbuch
Mal eben Leben Reisebericht Martin Bremer Buch
Shootingfoto mit Mädchen, fässt sich durch ihre blonden Haare
Hustlepaff Shooting im leeren Pool
pinke Blüten

"Spiegelliebe"

Hast du Angst in den Spiegel zu schauen? Hast du Angst, deinem eigenen Selbsthass zu unterliegen? Fürchtest du, dir steht das Selbstmitleid auf die Stirn geschrieben? Oder haben dir all die Sorgen und Zweifel bereits dein Gesicht zerfurcht?


Ein Spiegel ist die visuelle Stille. Eine Reflektion deiner Augen. Wenn du dich darin anschaust, bleibt die Zeit stehen und nur du existierst mit deinem Spiegelbild, wie in einer Endlosschleife. Alles, wovor du überhaupt Angst zu haben glaubst, bist du selbst. Und an dir gibt es absolut gar nichts Angsteinflößendes. Es sind allein die Gedanken, die du schon seit Jahren durch deine Kopfachterbahn jagst und für unumstößlich hältst. Weil andere sie dir immer wieder eingetrichtert haben, bis sie deine Realität geworden sind. Diese Sätze und Gedanken haben sich eingebrannt und bewegen sich immer auf denselben Bahnen. So könntest du für immer gefangen bleiben in Schmerz, Enttäuschung, Leid und Kummer.


Ein Spiegel ist dein Weg dort raus. Du kannst diesen Kreis unterbrechen, indem du dir aufrichtig in die Augen schaust und dich öffnest für deine eigene Liebe. Wenn dein Wille zur Veränderung zum Besseren stark genug ist, wirst du dich stellen. Vor einen Spiegel, vor dich selbst. Zuerst kommt ein unangenehmer Schwall unterdrückter Gefühle. Doch dann kommt die Heilung und du wirst lächeln vor Freude, aufgrund tiefster Glückseligkeit. Und die Selbstfindung beginnt. Spüre in deinem ganzen Körper, wie schön du wirklich bist.